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Studie OCU400 (liMeliGhT)

Phase III

RP (mutationsagnostisch)

Retinitis Pigmentosa

Zusammenfassung

Mutationsagnostische Gentherapie mit dem nukleären Hormonrezeptor NR2E3. Statt ein spezifisches defektes Gen zu ersetzen, moduliert NR2E3 die Expression mehrerer Netzhaut-Gene und kann dadurch bei verschiedenen RP-Formen wirken.

Studiendetails

IndikationRetinitis Pigmentosa, mutationsagnostisch (NR2E3, RHO, CEP290 u.a.)
MechanismusAAV5-NR2E3, modifizierende Gentherapie (subretinal)
SponsorOcugen
PhasePhase III (liMeliGhT)
StatusRekrutierung aktiv
EinschlussRP mit bestätigter genetischer Diagnose (mehrere Gene), Alter 12+
EndpunktVeränderung der Retina-Empfindlichkeit (Mikroperimetrie)
Aktualisiert06.08.2025 (ClinicalTrials.gov)

Ausführliche Beschreibung

OCU400 von Ocugen verfolgt einen innovativen mutationsagnostischen Ansatz: Statt ein einzelnes defektes Gen zu ersetzen, wird der nukleäre Hormonrezeptor NR2E3 überexprimiert. NR2E3 ist ein Master-Transkriptionsfaktor, der die Differenzierung und Erhaltung von Stäbchen-Photorezeptoren reguliert.

Die Hypothese: Durch Überexpression von NR2E3 werden neuroprotektive Signalwege aktiviert und die Expression mehrerer krankheitsrelevanter Gene moduliert. In präklinischen Modellen zeigte OCU400 protektive Effekte bei RP-Formen, die durch Mutationen in verschiedenen Genen verursacht werden (NR2E3, RHO, CEP290, PDE6B u.a.).

Die liMeliGhT Phase-III-Studie (NCT05203939) ist eine der ambitioniertesten laufenden RP-Studien, da sie Patienten mit verschiedenen genetischen Ursachen einschließt. Falls erfolgreich, wäre OCU400 die erste Therapie, die nicht auf eine spezifische Mutation beschränkt ist.

Quelle: NCT05203939 auf ClinicalTrials.gov

Maßgeblich sind die tagesaktuellen Einträge in der Studiendatenbank. Stand dieser Zusammenfassung: April 2026.

Hinweis: Diese Zusammenfassung dient der Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sprechen Sie vor einer Studienteilnahme immer mit Ihrem behandelnden Augenarzt oder Humangenetiker.