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Studie Botaretigene Sparoparvovec (LUMEOS)

Phase III

X-chromosomale RP (RPGR)

Retinitis Pigmentosa RPGR

Zusammenfassung

AAV5-basierte Gentherapie für Männer mit X-chromosomaler RP durch RPGR-Mutationen. Die pivotale Phase-III-Studie LUMEOS hat die Rekrutierung abgeschlossen. Erste Ergebnisse zeigen eine Stabilisierung des Gesichtsfelds bei behandelten Patienten.

Studiendetails

IndikationX-chromosomale RP durch RPGR-ORF15-Mutationen (Männer)
MechanismusAAV5-kodonoptimiertes RPGR, subretinale Injektion
SponsorMeiraGTx / Johnson & Johnson
PhasePhase III (LUMEOS), pivotale Auswertung
StatusRekrutierung abgeschlossen, Nachbeobachtung läuft
EinschlussMännlich, bestätigte pathogene RPGR-Mutation, BCVA >= 34 ETDRS-Buchstaben
Zentren DEUniklinik Tübingen u.a.
EndpunktVeränderung der statischen Perimetrie (Humphrey 10-2)
Aktualisiert16.03.2026 (ClinicalTrials.gov)

Ausführliche Beschreibung

Botaretigene Sparoparvovec (ehemals AAV5-hRKp.RPGR) ist eine von MeiraGTx in Partnerschaft mit Johnson & Johnson entwickelte Gentherapie für X-chromosomale Retinitis Pigmentosa, die durch Mutationen im RPGR-Gen verursacht wird. RPGR (Retinitis Pigmentosa GTPase Regulator) ist für die Funktion des Ziliarverbindungsstücks der Photorezeptoren essentiell.

Die X-chromosomale RP betrifft primär Männer und zeigt typischerweise eine schnellere Progression als andere RP-Formen. Die Phase-I/II-Studie zeigte bei der optimalen Dosis eine signifikante Verbesserung der Netzhautempfindlichkeit (Mikroperimetrie) über 12 Monate. Die LUMEOS Phase-III-Studie (NCT04671433) hat die Rekrutierung mit über 100 Teilnehmern abgeschlossen.

Besonders relevant ist die Hotspot-Region ORF15 des RPGR-Gens, in der sich die Mehrheit der pathogenen Mutationen konzentriert. Das Konstrukt verwendet einen kodonoptimierten Ansatz, um die Instabilität der nativen RPGR-Sequenz bei der Herstellung zu umgehen.

Quelle: NCT04671433 auf ClinicalTrials.gov

Maßgeblich sind die tagesaktuellen Einträge in der Studiendatenbank. Stand dieser Zusammenfassung: April 2026.

Hinweis: Diese Zusammenfassung dient der Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sprechen Sie vor einer Studienteilnahme immer mit Ihrem behandelnden Augenarzt oder Humangenetiker.